Neue Schutzgebiete rund um den Oslofjord

Am 16. April 2010 wurde per königlichem Beschluss  der Schutzplan für weitreichende Küstengebiete entlang des Oslofjordes von der schwedisch-norwegischen Grenze bis zur Telemark endgültig vollführt. In der Fylke Østfold, eine der am dicht besiedelsten Gebiete Norwegens, sind jetzt mit dem letzten Teil des Schutzplanes 44 Gebiete mit einer Vielzahl an seltenen und bedrohten Tierarten und Naturflächen unter Schutz gestellt worden.

Besonders wärmeliebende Laub-und Nadelwälder, Moore, Sandstrände, Strandwiesen, Teiche und Feuchtgebiete werden zukünftig vor menschlichen Belastungen und Eingriffen geschützt.

Mehrere von den ausgewiesenen Schutzgebieten sind auch Nistgebiete sowie Überwinterungs- und Rastplätze für verschiedenste Vogelarten. Zudem werden einige von ihnen als Biotop für beschützenswerte Arten, wie u.a. den kleinen und grossen Salamander, errichtet.

Unter den 44 ausgewiesenen Schutzgebieten befinden sich 39 Naturreservate und 5 Biotop-Schutzgebiete mit einem Gesamtareal von 32,7 km², wovon 9,6 km³ Landfläche und 23,0 km² Seefläche sind.  27 neue Gebiete liegen  in den Kommunen Frederikstad, Moss, Hvaler, Råde und Halden.

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